Testosteron – tatsächliche Nebenwirkungen

Zunächst möchte ich gleich zu Beginn festhalten, dass ich gegen den Gebrauch von Testosteron als Steroid bin. Jetzt möchte ich mich mit den Nebenwirkungen des Missbrauchs beschäftigen, woher dieser Ruf kommt und was tatsächlich passieren kann, wenn man Testosteron als Steroid missbraucht.

Der Grund für Nebenwirkung bei der Zufuhr von Testosteron

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass die unsachgemäße Verwendung oder mangelndes Nachdenken darüber meistens zu den ersten Nebenwirkungen führt. Das bedeutet, dass durch falsche Dosierung und unzureichende Planung Hormonschwankungen auftreten können, die wiederum zu unerwünschten Wirkungen wie schlechter Haut, Stimmungsschwankungen und so weiter führen. Daher ist es wichtig, die richtige Dosierung einzustellen und sich für eine kurzzeitige Anwendung oder einen früheren Indizierungszeitpunkt zu entscheiden, um diese Nebenwirkungen zu vermeiden.

Ein weiterer Punkt ist, dass oft nicht daran gedacht wird, dass bei einer übermäßigen Zufuhr von exogenem Testosteron das Enzym Aromatase aktiv wird. Dieses Enzym hat die Aufgabe, das Testosteron in Östrogen umzuwandeln, um ein Gleichgewicht herzustellen. Dadurch können starke Nebenwirkungen auftreten. Auch hier gilt, dass diese Nebenwirkungen in erster Linie auftreten, wenn man sich nicht ausreichend informiert hat, einen schlechten Indizierungszeitpunkt gewählt hat oder nicht daran denkt, das Problem mit Aromatasehemmern in den Griff zu bekommen.

Bei einer übermäßigen Zufuhr von exogenem Testosteron das Enzym Aromatase aktiv wird. Dieses Enzym hat die Aufgabe das Testosteron in Östrogen umzuwandeln. Dadurch können starke Nebenwirkungen auftreten.

Ein weiterer Punkt ist eine schlechte Ernährung. Wenn man sich ungesund ernährt, werden die Nebenwirkungen noch verstärkt. Man bekommt Wassereinlagerungen und die Blutfettwerte verschlechtern sich. Daher ist es wichtig, sich besonders dann richtig reinzuhängen, regelmäßig zu trainieren und eine gute Ernährung zu haben.

Außerdem muss man bedenken, dass bei einer schnellen Gewichtszunahme das Herz mehr arbeiten muss. Daher ist es wichtig, das kardiovaskuläre System zu trainieren. Hier kommt also noch mehr Arbeit und Verantwortung hinzu.

Jetzt haben wir gehört, dass man eigentlich keine Probleme mit Testosteron haben sollte, wenn man diese Voraussetzungen erfüllt. Aber wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus, von denen immer gesprochen wird? Woher kommt dieser Ruf?

Vergrößerung des Herzes durch Testosteron?

Es gibt das Phänomen, dass das Herz größer wird, aber das ist meistens auf das Wachstumshormon zurückzuführen und nicht direkt auf Testosteron. Es gibt interessante Literatur dazu, aber es ist schwierig, einen direkten Zusammenhang festzustellen. Es wird angenommen, dass dieses Phänomen eher auf das Wachstumshormon zurückzuführen ist.

Akne und Gynäkomastie

Akne und Stimmungsschwankungen sind ein ein häufiges Problem bei der unsachgemäßen Verwendung von exogenem Testosteron (Injektion)

Ein weiteres Beispiel sind die Gynäkomastie und Akne. Diese beiden Nebenwirkungen sind jedoch auf die Aromatisierung von Testosteron zu Östrogen zurückzuführen. Wie bereits erwähnt, können diese Probleme durch die Verwendung von Aromatasehemmern vermieden oder gelindert werden.

Es ist wichtig zu betonen, dass Testosteron an sich nicht so gefährlich ist, solange es richtig verwendet wird. Der Ruf der Nebenwirkungen stammt meistens von anderen Steroiden und ihren Derivaten, die erhebliche negative Auswirkungen haben können. Es gibt viele verschiedene Varianten von Steroiden mit unterschiedlichen Auswirkungen und Risiken. Testosteron ist das harmloseste Mitglied dieser Steroidfamilie.

Solltest du Testosteron missbraucht haben, ist es ratsam, ärztliche Unterstützung zu suchen, wenn du es professionell absetzen möchtest. Es kann einige Zeit dauern und mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden sein. Es ist wichtig, die richtige Nutzung von Testosteron zu kennen und die Risiken zu verstehen, bevor man es verwendet. Es ist besser, auf unsichere Schwarzmarktmittel zu verzichten und sich gegebenenfalls ärztlich beraten zu lassen.


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